Glücksspiel in Las Vegas

Las Vegas wird nicht ohne Grund als die Hauptstadt des Glücksspiels und eine Stadt der Superlativen bezeichnet.

Las VegasEntlang des Las Vegas Strip, dem Boulevard von Las Vegas, haben sich etliche Casinos in der grössten Stadt des südwestlichen US-Bundesstaats Nevada angesiedelt. Doch auch in Downtown Las Vegas finden sich viele Casinos, die mit ihren Angeboten die Spieler zu sich locken. Die meisten Leute assoziieren Las Vegas automatisch mit Casinos und dem schmalen Grad zwischen Gewinn und Verlust. Auch wenn in den vergangenen Jahren immer mehr Attraktionen in Las Vegas hinzugekommen sind, so bleibt das Glücksspiel nach wie vor das Highlight für die meisten Besucher. Die Casinos in Las Vegas sind das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet und gehören zu den aufwendigsten und spektakulärsten Casinos weltweit. Die bunten Lichter, die aufregenden Klänge und schier riesige Anzahl an Spielangeboten machen Las Vegas zu einer vor Energie überströmenden Stadt. Nicht umsonst gilt Las Vegas als einer der besten Orte, um dem Alltag zu entfliehen, loszulassen und Spass zu haben. Die Spielermetropole zieht jährlich mehr als 40 Millionen Besucher in ihren Bann. Ein Viertel des Gesamtumsatzes der Touristen entfällt dabei auf die Casinobetreiber. Das Glücksspiel bildet den Kraftstoff der lokalen Wirtschaft und verleiht der Stadt ihre Identität. Das Spielangebot in Las Vegas ist riesig und für jedes der bekannten und beliebten Tischspiele wird eine grosse Auswahl an Tischen mit unterschiedlichen Limits angeboten. Eines ist dabei Gewiss, Langeweile kommt bei einem Aufenthalt in Las Vegas ganz bestimmt nicht auf.

Wie alles begann

Im Jahr 1931 wurde das Glücksspiel im Staat Nevada legalisiert und zugleich begann der Bau des Hover Damms, dem grössten Staudamm Amerikas. Knapp neun Jahre später wurde das erste Hotel mit integriertem Casino gebaut. Dies stellte einen Wendepunkt in der Baubranche da, deren Trend viele andere Hotel- und Casinobetreiber folgten. Die ersten grossen Besucherströme wurden in den 50er Jahren verzeichnet. Die Touristen versuchten ihr Glück in den vorhandenen Casinos, besuchten die berühmten und berüchtigten Shows in Las Vegas. Die hohen Einnahmen lockten ebenfalls die Mafia an, die ebenfalls an dem stetig wachsenden Geschäftszweig mitverdienen wollte. Bugsy Siegel eröffnete im Jahr 1946 das erste und legendäre Edel-Casino der Stadt, das Flamingo. Im Jahr 1989 leitete Steve Wynn mit dem Bau des Mirage Hotel und Casino Resorts eine weitere Trendwende in diesem US-Staat ein. Anschliessend begann der Bauboom zahlreicher Megas Resorts in Las Vegas, mit dem Ziel zahlungsfreudige Besucher anzulocken. In den 90er Jahren wurden viele Themenhotels gebaut und eröffnet, darunter auch das Luxor, MGM Grand, Bellagio, Treasure Island und Monte Carlo. Die diversen Themenhotels überzeugten mit aufwendig in Szene gesetzten Seeräuberschlachten und mit nachgebauten Kulissen Venedig und Rom. Aufgrund der hohen Gewinne der Casinobetreiber wurden die Kosten für die prunkvollen Bauten innerhalb kürzester Zeit wieder eingespielt. Nach der Jahrtausendwende entstanden weitere namenhafte Hotels & Casino Resorts, wie das Wynn Las Vegas, Encore und The Cosmopolitan. Der neue Baustiel dieser Häuser veränderte das Stadtbild erneut und Las Vegas erhielt eine moderne Fassade.

blackjackDie Voraussetzungen zum Spielen

Als Spieler sollte man sich vor einer Reise nach Amerika bewusst sein, dass das Glücksspiel in Las Vegas und der Aufenthalt in den Casinos erst ab 21 Jahren gestattet ist. Da allerdings viele Hotels so ausgelegt sind, dass die Wege durch das Casino durchführend, ist es fast unmöglich mit Kindern und Jugendlichen ein Casino nicht zu betreten. Minderjährige sollten sich ausschliesslich auf den Durchgangswegen aufhalten und nicht im direkten Bereich der Automaten oder Spieltische. Da viele Casinos regelmässig und streng kontrollieren, sollten Spieler unter 21 Jahren keinesfalls spielen. Auf eine Kleiderordnung wird in der Regel verzichtet.

Die Auszahlungsquoten

Jeder Spieler sollte sich vorab darüber im Klaren sein, dass dauerhaftes Gewinnen an Spielautomaten kaum möglich ist. Die Casinos werben mit unterschiedlichen Auszahlungsquoten, die im Allgemeinen zwischen 92 % und 97 % liegen. Spielotheken werden vergleichsweise mit Auszahlungen zwischen 75 % und 80 %. Die Spielautomaten sind jedoch raffiniert programmiert und arbeiten mit variablen Auszahlungsquoten. Diese stellen Phasen dar in denen der Spieler gewinnt und Phasen, in denen er verliert. Dies kann für den Betreiber in einem bestimmten Zeitraum durchaus bedeuten, dass der Automat auch Verluste einfährt. Über längere Zeiträume ist die resultierende mittlere Auszahlungsquote aber immer höchstens bei 97 %. Spieler sollten sich also immer vor Augen führen, dass Gewinne reine Glückssache sind und sich nicht beinflussen lassen. Spass und Freude am Spielen sollten im Vordergrund stehen und wenn unverhofft ein Gewinn herauskommt, so ist das ein netter Bonus. Der Hotelkönig der Stadt, Steve Wynn, sagte einst „Die einzige Chance, mit Glücksspiel Geld zu verdienen, besteht darin, ein Casino zu besitzen“.

Die Tricks der Casino-Betreiber

Jedes Casino verfolgt das Ziel, die Spieler so lange wie möglich im Casino zu halten. Las Vegas´Casinos sind daher ohne Uhren ausgestattet, in der Hoffnung, dass die Spieler jegliches Gefühl für Zeit verlieren und sich voll und ganz auf das Spiel konzentrieren. Zudem sind keine Fenster vorhanden und die Ausgänge sind ungenügend ausgeschildert. Einige Casinos mischen der Atemluft sogar Sauerstoff bei, um Ermüdungserscheinungen der Spieler vorzubeugen. Die Getränke in den Casinos sind üblicherweise kostenlos. Mithilfe von Trinkgeldern können Spieler indirekt beeinflussen, wie oft die Bedienung bei einem Spieler mit erfrischenden Getränken vorbeikommt. Die kostenfreien Erfrischungen verlocken viele Spieler mehr zu trinken. Bei Konsum grösserer Mengen an alkoholischer Getränken liegt es nahe, dass die Spieler mutiger in Bezug auf ihre Einsätze werden und die Wahrnehmung verzerrt wird. Zuvor gesetzte Limits haben plötzlich keine Bedeutung mehr, was eine erhöhte Risikobereitschaft zur Folge hat. Die grösste Herausforderung für die Spieler ist es, das Budget zu kontrollieren. Denn neben all dem Aufwand der von den Casinos betrieben wird, haben sie dennoch nur ein einziges Ziel vor Augen: es den Besuchern so angenehm wie möglich zu machen. Denn nur, wer sich rund um wohl fühlt, ist auch bereit, Geld in den Casinos in die Hand zu nehmen.

Häufige Vorstellung des Glücksspiels in Las VegasLas Vegas Glücksspiel

In vielen älteren Filmen, die Casino-Szenen enthalten, wird gezeigt, wie die Automaten mit Münzen bedient werden. Im Glücksfall spuckt der Automat bei einem grossen Gewinn so viele Münzen aus, dass sich Eimer schnell mit den Glücksmünzen füllen. Diese Zeiten sind jedoch vorbei. Heutzutage nehmen die Automaten ausschliesslich Dollarscheine. Vom 1$ Schein bis hin zum 100$ wird von den Spielautomaten akzeptiert. Bei einem glücklichen Händchen lassen sich die Gewinne am Automaten als Barcode ausdrucken und in einem der vielen Geldautomaten im Casino auszahlen. Die Barcodes können ebenfalls wie Bargeld für das nächste Spiel genutzt werden. Las Vegas geht mit der Zeit und wird in jeglicher Hinsicht moderner. Man wird also kaum noch eine Lastwagenladung an Kleingeld aus den Casinos tragen. Aber wenn wir ehrlich sind, beschwert man sich nicht, wenn man sich die teilweise unfassbar hohen Gewinne an einem Geldautomat auszahlen lassen musst. Denn immerhin gilt: Geld ist Geld.

Die Players Clubs

Fast alle Casinos in Las Vegas verfügen über sogenannte Players Clubs, in denen registrierte Spieler eine Prämienkarte erhalten. Die Registrierung in diesen Clubs ist kostenlos und wird oftmals mit einem kleinen Geschenk bei der Anmeldung belohnt. Ausserdem stellt die ausgestellte Karte ein schönes Souvenir dar. Bevor der Aufenthalt in Las Vegas endet, kann man sich im Players Club das gewonnene Geld auszahlen lassen. Einige Casinos ermöglichen es zudem, dass die erspielten Punkte auch direkt an den Automaten eingelöst werden können. Die Karte kann dabei in den am Automaten vorgesehenen Schlitz gesteckt werden. Bei Spielen am Tisch überreicht man die Karte vorab dem Dealer. Einige Hotels teilen sich auch ein gemeinsames Bonussystem. In diesem Rahmen kann der Spieler mit der Karte in den verschiedenen Casinos spielen. Es ist empfehlenswert, sich im Players Club nach sogenannten Comps zu erkundigen. Diese Gratisleistungen können zum Beispiel Buffetgutscheine, ein Freeslot Guthaben oder kostenlose Zimmer beinhalten). Um in den Genuss dieser attraktiven Extras zu kommen, sollten die Spieler ihre Spielaktivitäten auf wenige Casinos reduzieren, speziell in dem Casino, in dem man im Idealfall wohnhaft ist. Es hat sich dabei bewährt, die anfallenden Rechnungen auf das Zimmer schreiben zu lassen. Bei fleissigen Spielern wird dann manchmal ein Teilbetrag oder in seltenen Fällen auch der gesamte Betrag von dem jeweiligen Casino übernommen. Auch hier gilt also, dass eine gewissenhafte Vorbereitung bares Geld bedeuten kann. Nicht selten ist es aktiven Spielern passiert, dass sie beim auschecken in der Lobby eine bereits beglichene Rechnung vorgefunden haben. So macht der Urlaub doch gleich noch mehr Spaß.

Las Vegas CasinoDie Casinos in Las Vegas

Die Casinos in Las Vegas zeichnen sich in erster Linie durch ihre pompöse und prächtige Ausstattung aus. Zur Zeit werden 1.433 Casinos gesamt in der Stadt gezählt. Alles ist etwas grösser und aufwändiger als in Casinos in Europa. Nicht ohne Grund hat sich die Stadt in der Wüste Nevadas zu der bekanntesten Glücksspiel Hochburg der Welt entwickelt. Das Spielen in den Casinos ist dabei keine Pflicht. Für Anfänger werden in einigen Casinos nachmittags kostenlose Schnuppertrainings für klassische Spiele wie Roulette, Poker und Black Jack angeboten. Das neu erlangte Wissen kann man dann direkt am selben Abend live in den Casinos testen. Fast alle Casinos sind gleich aufgebaut und offerieren ähnliche Spielangebote. Sie verfügen über jede Menge Slot-Maschinen (auch einarmiger Bandit genannt), Videospielautomaten, Roulette Tische, Würfelspiele und etliche Spieltische an denen Spiele mit Karten wie Poker und Black Jack gespielt werden können. Die spektakulärsten und beliebtesten Casinos befinden sich am südlichen Ende vom Las Vegas Boulevard, dem Strip. Der McCarren International Flughafen ist nur wenige Kilometer entfernt gelegen. Da die meisten Casinos in die namenhaften Hotels integriert und rund um die Uhr geöffnet sind, können Spieler zu jeder Zeit einfach vom Hotelzimmer zum nächstbesten Fahrstuhl gehen, sich in die Casino Etage begeben und mit dem Spielen beginnen. So sorgen die Casino- und Hotelbetreiber für maximalen Komfort für ihre Gäste. Nichts wird hier dem Zufall überlassen. Der gesamte Aufenthalt ist bis ins letzte Detail durchgeplant, damit die Gäste die beste Zeit ihres Lebens verbringen können. Die bekanntesten Casinos werden im Folgenden mit den zugehörigen Hotels vorgestellt:

Bellagio Resort und Casino

Bellagio Las VegasDes Bellagio zählt ohne Zweifel zu den schönsten und besten Hotels der Welt. Der Bau des Resorts und Casinos orientiert sich an der Landschaft des Comer Sees, die durch einen grossen künstlichen See vor dem Hotel errichtet wurde.. Auch dieses Objekt wurde von dem Unternehmer Steve Wynn konzipiert. Geschätzte 8.000 Mitarbeiter sind im Resort beschäftigt und es diente im 2001 und 2007 als Kulisse für die Filme mit Starbesetzung Ocean´s Eleven und Ocean´s 13. Der Botanische Garten des Hauses verfügt über eine exotische Pflanzenvielfalt und in der hoteleigenen Kunstgalerie stellen regelmässig bekannte Künstler ihre Werke aus. Die Bellagio Fountains sind ebenfalls ein Touristenmagnet, speziell nach Sonnenuntergang. 1.200 starke Wasserdüsen und 4.500 Scheinwerfer tanzen täglich zu klassischen Musikstücken und modernen Songs. Das Hotel verfügt über knapp 4.000 Zimmer und Suiten. Das Casino rühmt sich mit zwei verglasten High-Limit Areale. Im sogenannten Boby´s Room treffen sich die vermögensten Pokerspieler der Welt, hier wird mit dem höchsten Limit gespielt. Ein Mindest-Buy-In in Höhe von 20.000 $ ist hier vorgesehen und es ist Schauplatz des „Big Game“ das mit erzwungenen Mindesteinsätzen, den sogenannten Blinds, von 4.000 $ und 8.000 $ pro Hand gespielt wird. Im Club Prive sind oft Berühmtheiten aus Shows und Fernsehen anwesend. Er hat eher eine Lounge-artige Atmosphäre und bietet sehr erlesene und exklusive Spirituosen. Der gesamte Casino-Bereich umfasst 10.800 m2, 100 verschiedenen Spieltische die unter anderem Black Jack, Caribbean Stud Poker, Craps, Keno, Let It Ride, Poker, Roulette, Sportsbook, Bix Six und Baccarat anbieten. 2.500 Slots bieten ausserdem abwechslungsreichen Spielespass. Der Players Club des Bellagio wird unter dem Namen M life Players Club geführt, zu dem auch andere namenhafte Casinos am Strip gehören.

Caesars Palace

Das Caesars Palace gehört seit knapp 50 Jahren zu den Top Häusern der Szene. Gäste geniessen den puren Luxus in einem altrömischen Ambiente. Fast 4.000 Zimmer und Suiten lassen bei den Gästen keine Wünsche offen. Das Highlight bilden 5 exklusiven Tower, die ein Hotel-im-Hotel-Konzept darstellen. Das Hotel verfügt über zwei beliebte Casinos auf rund 12.000 m2. Der grosse Pokerraum im Caesars Palace ist einer der grössten der Stadt und er ist zentral in der Nähe des bekannten Nachtclubs PURE gelegen. In diesem Pokerraum finden regelmässig Turniere statt, bei denen Leute viel Geld riskieren, um viel zu gewinnen. Die täglichen Tuniere die dort stattfinden sind legendär. Spielern wird viel Abwechslung geboten. Es können unter anderem Black Jack, Caribbean Stud Poker, Craps, Keno, Let It Ride, Poker, Roulette, Sportsbook, Baccarat, Wheel of Fortune gespielt werden. Ca. 2.000 Slots runden das perfekte Spielangebot ab. Im Caesars Palace wird der Total Rewards Players Club angeboten, dem noch 8 weitere Casinos in Las Vegas angehören. In den vergangenen Jahren schaffte es das Caesars Palace immer wieder mit Insolvenzmeldungen in die Nachrichten.

Encore at Wynn Las Vegas – Hotel and Casino

Das im Dezember 2008 eröffnete Hotel und Casino zählt zu den neueren Häusern entlang des Strip. Doch auch in dieser relativ kurzen Zeit konnte sich das Encore Las Vegas schnell am Glücksspielmarkt etablieren. Trotz der prunkvollen Erscheinung können Besucher bereits mit relativ niedrigen Einsätzen spielen. Das Gebäude ist im selben Komplex wie das Schwesterhotel Wynn gelegen und wurde nur drei Jahre später eröffnet. Der neue Tower ist um zwei Stockwerke höher als das Wynn. Das Hotel verfügt über knapp 2.000 Zimmer und Suiten, in denen es sich die Gäste gut gehen lassen können. In den heissen Sommertagen ist der hoteleigenen Beach Club geöffnet. Die Poolpartys die dort stattfinden, sind in ganz Las Vegas legendär. Das hoteleigene Casino erstreckt sich über 9.300 m2 und bietet Spielern Black Jack, Craps, Roulette, Poker, Video Poker und Video Roulette. Ausserdem sind fast 1.600 Slots im Casino zum Spielen bereit.

Flamingo Las Vegas

Das Flamingo Las Vegas zählt zu den renommiertesten Adressen der Stadt, nicht zuletzt aufgrund der zentralen Lage. Es zählt fast 3.600 Zimmer auf 28 Etagen. Da das Hotel bereits älter ist, können die Zimmer nicht mit den modernen Luxushotels mithalten, aber sie sind geräumig und komfortabel. Das Casino erstreckt sich auf 7.200 m2, die stark klimatisierten Räume sind jedoch gut überschaubar. Es wird den Spielern Black Jack, Craps, Roulette, Poker, Caribbean Studs Poker, Keno, Let It Ride, Pai Gow Poker und Sportsbook geboten und das Casino verfügt über 1.507 Slots. Es gehört dem Players Club Total Rewards an.

Luxor Hotel and Casino

Das Luxor Hotel und Casino mit seiner 110 Metern hohe Glaspyramide liegt am Südende des Strip, etwa 3 km vom Flughafen entfernt. Es verfügt über 4.400 Luxuszimmer, ein olympisches Schwimmbecken, ein Thermalbad, ein IMAX Kinosaal, ein Saal mit virtuellen Spielen, Variete Veranstaltungen, und eine Einkaufsgalerie. Das Thema hier ist das uralte Ägypten mit einer gigantischen Sphinx am Eingang, einem grossen Innenhof in der Mitte der Pyramide und eine Nachahmung der Grabkammer des Königs Tut darunter. Das grosse Casino verteilt sich auf 11.000 m2 und ist Teil des M life Players Clubs. Insgesamt 66 Black Jack Tische, 8 Craps Tische, 11 Roulette Tische sowie Baccarat, Poker, Pai Gow Poker und Sportsbook lassen Spielerherzen höher schlagen. Dazu kommen 2.000 Slots.

MGM Grand Hotel and Casino

Bei seiner Eröffnung im Jahr 1993 war das MGM Grand mit 5.000 Zimmern das grösste Hotel der Welt. Allein die Arena bietet den Gästen 17.000 Sitzplätze. Doch das MGM verfügt nicht nur über viele Zimmer, sondern auch über ein sehr grosses Casio auf insgesamt 16.000 m2. 165 Spieltische bieten eine grosszügige Auswahl an Black Jack, Poker, Roulette, Craps, Let It Ride, Baccarat, Keno, Sportsbook und Videopoker. Es gehört ebenfalls dem M life Players Club an. Die fantastische Spielatmosphäre wird vielfach gelobt und ist perfekt für Craps geeignet. Trotz der vielen Regeln bietet dieses Spiel viel Spass und Nervenkitzel.

Las Vegas The StripThe Mirage

Obwohl es bereits im Jahr 1989 eröffnete, zählt das Mirage nach wie vor zu den beliebtesten Hotels in der Hauptstadt des Glücksspiels. Es wurde durch das Magierduo Siegfried und Roy bekannt und berühmt. Die knapp 3.000 Zimmer und Suiten sind auf 30 Etagen verteilt und das Hotel wurde im Jahr 2008 renoviert. Das hoteleigene Casino verfügt über einen separaten Pokerraum und insgesamt 118 Spieltische, an denen Black Jack, Craps, Roulette, Baccarat, Pai Gow Poker, Caribbean Stud Poker, Keno sowie Renn- und Sportwetten angeboten werden. Zudem sind 2.245 Slots aufgestellt.

The Palazzo Resort Hotel Casino

Das Palazzo Resort Hotel Casino ist mit mehreren Durchgängen mit dem Venezian Hotel verbunden. Der Baustil des Hotels erinnert an extravagante Paläste in Italien. 3.025 luxuriöse Suiten stehen den Gästen auf 53 Stockwerken bereit. Das hoteleigenen Casino verteilt sich auf 9.700 m2 und verfügt über insgesamt 80 Spielertische und 2.000 Slots. Es wird der Grazie Players Club angeboten, zu dem ausserdem das Venezian Hotel gehört.

Wynn Las Vegas

Dieses 2.7 Billionen Dollar teure Haus in Las Vegas definiert sich durch seinen unvergleichlichen Luxus. Es verfügt über mehrere Schwimmbäder und ein komplettes Heilbad. Die 2700 Zimmer sind geräumig und vom Feinsten ausgestattet. Das hoteleigene Casino erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 10.300 m2, auf denen die insgesamt 137 Spieltische Black Jack, Big 6, Crabs, Caribbean Stud, Roulette, Let It Ride, Pai Gow Poker, Three Card Poker, Bingo sowie Renn- und Sportwetten anbieten. Ein separater Pokerraum bietet darüber hinaus Texas Hold-Em, 7-Card Stud, Omaha 8 und Razz. Insgesamt 1.900 Slots und Video Poker runden das umfangreiche Angebot ab.

Die Hotels in Las Vegas

Neunzehn der zwanzig grössten Hotels weltweit befinden sich in Las Vegas. Das grösste Hotel ist das MGM Grand mit mehr als 5000 Hotelzimmern. Insgesamt gibt es in Las Vegas mehr als 100.000 Hotelzimmer für Gäste. Die besseren Hotels sind entlang des Boulevards South South, dem Strip zu finden. Seitdem die Gäste auch vermehrt für anderen Attraktionen als dem Glücksspiel nach Las Vegas reisen, haben sich die Übernachtungspreise in den Hotels drastisch erhöht. Zu den bekanntesten Hotels zählen das Bellagio, Caesars Palace, Encore Las Vegas, Flamingo, Imperial Palace, Luxor, Mirage, MGM Grand, Monte Carlo Resort, The Palazzo, New York New York Hotel, Paris Las Vegas, Treasure Island und Wynn Las Vegas. Jedes dieser Hotels bietet elegante und luxuriöse Unterkünfte. Neben den meist integrierten Casinos finden die Gäste eine grosse Anzahl weiterer Angebote für den Zeitvertreib. Denn neben dem Glücksspiel ist das Heiraten ein weiterer Grund für viele Besucher nach Las Vegas zu kommen. Daher verfügen viele Hotels über eine eigene Hochzeitskapelle.

rouletteCasino Spiele in Las Vegas

Das Spielangebot in Las Vegas umfasst selbstverständlich die Klassiker wie Blackjack, Craps, Poker, Slot Machines, Sportwetten, Roulette und Baccarat. Es sind oftmals viele verschiedene Variationen der klassischen Spiele verfügbar, was für viel Abwechslung sorgt. Spiele wie Poker und Black Jack erfordern Kenntnisse der Spieler und können die Spieler bei diesen Spielen nicht um ihr Geld betrügen. Spielautomaten findet man fast überall in der Stadt. Die fast 130.000 Spielautomaten tragen zum grössten Teil zu den generierten Umsätzen der Casinos bei. Insgesamt bieten die über 4.000 Spieltische viel Platz für Besucher, um sich am Spiel mit dem Glück zu versuchen. Wenn man bedenkt, dass knapp 90% der Besucher in Las Vegas das Spielangebot wahr nehmen und durchschnittlich 4 Stunden am Tag spielen, so überraschen die jährlichen Einnahmen von fast 9 Milliarden Dollar nicht. Für jedes der bekannten Tischspiele wird eine grosse Auswahl an Tischen mit unterschiedlichen Limits angeboten.

Die Verluste und Gewinne

Die Verluste der Spieler sind die Gewinne der Casinos. Es gibt also immer einen Gewinner und einen Verlierer bei jedem Spiel. Durchschnittlich verliert jeder Besucher 627 $ bei einem Durchschnittsaufenthalt von 4,5 Tagen. Die klaren Gewinner der Branche sind die Casinos selbst. Die jährlichen Geldgewinne der Spielbanken werden auf etwa 9 Milliarden Dollar geschätzt, den grössten Teil davon aus den Automaten. Gewinne und Verluste können dabei extreme Ausmaße annehmen, wie die folgenden Beispiele zeigen. Den höchsten Einzelgewinn erzielte ein 25-jähriger Ingenieur aus Los Angeles im Jahr 2001. Er knackte einen Jackpot in Höhe von 39.713.982,25 $ und steht seitdem beispiellos an der Spitze der Gewinnerliste. Jährlich versuchen viele tausend Spieler diesen Rekord zu knacken – bisher jedoch vergebens. Eine weitere Spiellegende stellt der US-Amerikaner Archie Karas dar. Er machte sich im Jahr 1992 mit nur 50 $ auf den Weg nach Las Vegas und legte dort unverhofft die längste Gewinnserie aller Zeiten hin. Nach nur 6 Monaten hatte er die ursprünglich 50 $ mit Billard und Poker zu 17 Millionen Dollar vermehrt. Sein bekannter Siegeszug begann im Casino des Hotels Mirage. Anfang 1995 war Archie bereits 30 Millionen Dollar schwer. Doch auf seine Glückssträhne folgte ein ebenso tiefer Fall. Mit Baccarat und Würfelspielwetten verlor er in nur drei Wochen all sein zuvor gewonnenes Geld. Der amerikanische Geschäftsmann Terrance Watanbe verlor in nur einem Jahr unglaubliche 204 Millionen Dollar. Er verspielte diese Summe im Jahr 2007 in den Casinos des Rio und Caesars Palace. Der Brite Ashley Revell liess sich dabei von Fernsehkameras filmen, wie er 2004 all seine Besitztümer verkaufte und am Roulettetisch alles auf die Farbe rot setzte. Das Glück war auf seiner Seite, denn die Kugel landete auf der roten Sieben, womit sein Einsatz verdoppelt wurde. Ashley nutze diese finanzielle Chance, um ein Online-Poker-Unternehmen zu gründen. Eine weitere Glücksgeschichte ist die von Elmer Sherwin. Der damals 72-jährige spielte im Jahr 1989 am Abend der Eröffnung des Mirage-Casinos am Megabucks-Spielautomat. Fast zehn Stunden später knackte er bereits den Jackpot in Höhe von 4,6 Millionen Dollar.

Tipps für Glücksspiele in Las Vegas

Die grosse Mehrheit der Besucher in Las Vegas versuch sich mindestens einmal am Glücksspiel. Je nach Erfahrungsgrad der Spieler können jedoch häufig Fehler vermieden werden. Die meisten Gelegenheitsspieler betreten ein Casino und entscheiden sich spontan für ein Spiel, dass zu deren Stimmung passt. Oftmals setzten sie sich an einen Black Jack- oder Baccarat-Tische, obwohl sie zuvor noch nie mit diesen Tischspielen in Kontakt gekommen sind, weil sie es so aus den bekannten Blockbuster-Filmen kennen. Bevor das Spiel direkt in Verlusten resultiert, sollte man sich daher vorher überlegen, in welchem Bereich man spielen möchte. Fällt die Entscheidung auf Slots, so sollte eine Maschine mit den höchsten the best slot machineAuszahlungsquoten ausgewählt werden. Die Slots an untypischen Orten wie an Tankstellen oder Supermärkten sollten, auch wenn sie verführerisch sind, gemieden werden, da sie oft sehr knauserig sind. Werden Tischspiele bevorzugt, dann sollte sich der die Regeln des jeweiligen Spiels so schnell wie möglich aneignen. Der Spieler sollte sich vorher darüber erkundigen, welche Casinos und Tische die höchsten Auszahlungen haben. Dies nicht zu tun, kann einen Spieler viel Geld kosten. Zudem sollten Spieler auf die Verhaltensregeln in einem Casino eingehen. Wenn diese vorab nicht bekannt sind, sollten sie schnellstmöglich gelernt werden. So bedeutet ein unbesetzter Platz an einem Tisch nicht zwingend, dass es sich um einen freien Platz handelt. Man sollte immer Fragen ob der Platz wirklich frei ist, da es sein kann, dass ein anderer Spieler mit mehreren Händen spielt. Betrunken zu spielen sollte ebenfalls vermieden werden. Jeder Spieler sollte sich vor Beginn ein Verlustlimit setzten und sich immer darüber bewusst sein, dass man in einer Minute mit einem Betrag im Plus sein kann und schon in der nächsten Minute kann man sich im Minus bewegen. Verlusten sollte nicht nachgejagt werden, denn der Versuch sie auszugleichen endet meist mit noch höheren Verlusten. Die Treueprogramme der Casinos in Las Vegas bieten attraktive Vergünstigungen und sollte in jedem Fall wahrgenommen werden. Wer darauf verzichtet, sich für diese Programme einzutragen, wirft tatsächlich Gratis-Geld weg. Spieler, die all diese Punkte vor einem Aufenthalt in Las Vegas beachten, können die Zeit beim Spielen geniessen und mit viel Glück den ein oder anderen Gewinn mit nach Hause nehmen.

Die Glücksspiel-Zukunft von Las Vegas

Die Casinos entlang des Strips machen zwar nach wie vor jährlich Gewinne in Millionenhöhe, jedoch sind die Zahlen in den vergangenen Jahren seit der Finanzkrise deutlich gesunken. Man könnte behaupten, Las Vegas hat sich verzockt. Ein Trend hin zur Entertainmentbranche hat sich verstärkt ergeben. Besonders das sonst so beliebte Spiel Baccarat hat es hart getroffen. Der Umsatz im vergangenen Jahr sank landesweit über 30 %. Die Casinos in Downton konnten dagegen positive Zahlen schreiben. Während das Interesse am Glücksspiel in Las Vegas langsam zu sinken scheint, steigt das Interesse der Touristen verstärkt an Shows, Musicals, Comedy und Konzerten. Die glanzvolle Welt des Glücksspiels wird wohl dennoch weiterhin das Markenzeichen der Stadt in Nevada sein, die viele Menschen in seinen Bann zieht.

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